„Der Geist ist der Urgrund der Materie, nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie. Denn diese Materie bestünde ohne diesen Geist überhaupt nicht.“ (Max Planck, Nobelpreisträger für Physik 1918)

Wir leben heute in einer Zeit, die geprägt ist von Sorgen und Nöten, von Pessimismus und Belastungen für jeden von uns. Wir sind technisch auf einem Höhenflug wie nie zuvor. Alles wird wissenschaftlich und mit Akribie analysiert. Und trotzdem kommen wir in vielen Bereichen einfach nicht weiter, ja sind sogar auf den Weg zurück.
Woran liegt das? Haben wir bei unserer scheinbaren perfekten Analyse irgend einen wichtigen Teil vergessen? Vielleicht den Teil, der am Ende über jeden wirklichen Erfolg oder Mißerfolg entscheidet. Ist die Technik, sind die Maschinen wichtiger als der Mensch? Vielleicht sollten wir uns wieder einmal bewusst machen, dass es etwas gibt, das wir nicht anfassen, messen und sofort bewerten können - etwas, das aber trotzdem über unseren ganz persönlichen Erfolg entscheidet.

In der Physik erweitert sich unser Horizont ständig. Atome, Quanten, Quarks, Strings – immer neue Erkenntnisse kommen dazu. Hier haben wir erkannt, dass noch nicht alles messbar und fassbar ist und dass es trotzdem über unser Leben, ja über den Ablauf des ganzen Universums entscheiden kann.
Und so ist es auch bei uns, bei unserem ganz persönlichen Erfolg. Auch hier gibt es Dinge, die wir noch nicht erfassen, erkennen und einstufen können – trotzdem sind sie da.
Wir, in unserer technisch so perfektionierten Welt, sind dabei einen entscheidenden Bereich zu vergessen. Denn für jeden wirklichen Erfolg ist neben dem „Materiellen“ der „geistige“, der „mentale“ Bereich entscheidend.
So, wie es in der Physik Gesetze gibt, nach denen alles abläuft, so gibt es diese Gesetze auch in unserem mentalen Bereich. Verstoßen wir gegen diese Gesetze, werden in letzter Konsequenz all unsere Bemühungen erfolglos bleiben.

Wenn wir unsere Zukunft erfolgreich, harmonisch und damit glücklich gestalten wollen, müssen wir diesen mentalen Bereich mehr beachten, ihm mehr Aufmerksamkeit schenken und seine Techniken in unsere tägliche Lebenspraxis integrieren.

"Wer ganz und gar im Bann seiner rationalen Begrenzung lebt, wird diese nie überwinden können, nichts vollbringen, was dem Verstand als unmöglich erscheint." (Sir Francis Crick, Nobelpreisträger für Medizin 1962)